Alle Beiträge aus der Rubrik »Events«

Aufgepasst bei der Wahl des richtigen Yoga

In der schönsten Zeit des Jahres, dem Spätfrühling (eine neue Wortschöpfung …), kommt es häufig zu Spätfolgen der kalten Jahreszeit. Wie sehen die aus? Es gibt ihrer verschiedene, aber oft in Form eines Aktivitätsüberhangs: Ah ja, schöner Abend, man könnte ja spazieren gehen und die aufblühende Natur erleben, aber ich habe ja noch so viel zu tun, das kann jetzt nicht liegen bleiben und der Sommer kommt ja noch, da ist ja noch genug Zeit für alles. Die einzelnen Bestandteile dieser allegorischen Darstellung lassen sich beliebig austauschen, hauen aber immer wieder hin. Es könnte also auch heißen: Das ist ein guter Moment um Gutes zu tun, ich halte mich dennoch an gewohnte Verhaltensweisen und morgen ist auch noch ein Tag. Keineswegs leicht, die Zeichen der Zeit zu erkennen, auch wenn sie unüberhörbar laut sind. Der Lösungsweg ist aber gar nicht so schwer wie eingangs hartnäckig vermieden und umgangen. Jeder beständig übende Yogi wird bestätigen, dass die Erkenntnis – jede Erkenntnis – erst durch ein tiefes Tal führt. Ja, das musste mal gesagt werden! Das Tal der Erkenntnis ist der Moment der Wahrheit, dass vielleicht doch nicht alles so ist, wie man es sich zurecht legt. Vielleicht sind viele der Gründe, die mich verhindern, auch nur Ausflüchte vor dem Unangenehmen; all dem, was nicht gefällt, nicht Spaß macht, nicht nach etwas aussieht etc. Der prüfende Bick auf die selbst gebastelteten Vorstellungen tut erst einmal weh. Aber – und jetzt kommt das aber – genau das braucht es!

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Hindernisse auf dem Yogaweg, Teil 2: Anhänge

Wenn ich so aus dem Fenster schaue, muss ich feststellen, dass im Sommer irgendwie alles möglich ist: zwischen unerträglicher Hitze bis zur nassen Kälte scheint das Spektrum des Wetters noch lange nicht ausgeschöpft. Am unglaublichsten finde ich ja auch das Tempo der Veränderungen: Kaum setze ich mich in den lauen Sommerabend, brausen schon die Gewitterwolken – ich möchte sagen in Lichtgeschwindigkeit (!) – heran und ich muss mich beeilen, noch trockenen Hauptes und Fußes die Sitzkissen ins Haus zu retten. Gemütlich ist das nicht. Und da bin ich auch schon wieder mitten im yogischen (Er-)Leben. Etwas mehr Beständigkeit wäre schön, im Wetter wie im Leben. Warum bleibt nur dieser schöne, laue Sommerabend nicht? Diese Frage erinnert im Grunde an den Schreckmoment des Prinzen Siddharta, der aus dem Schutz seines königlichen Palastes auszog, um Buddha zu werden und zu erkennen, dass es drei unvermeidbare Leiden im Leben gibt; das Alter, die Krankheit und die Armut. Warum ist es nicht immerwährend schön und leicht und gut wie in seinem königlichen Heim? Das Leben zu begehen, wie ein eigenes Haus, das jeden Tag gepflegt, gereinigt und in Ordnung gehalten wird, ist ein Ansatz, der unermüdliches Bemühen erfordert, einen Status quo zu erhalten, der aus den eigenen Vorstellungen von Heim entspringt. Fängt der Putz an zu bröckeln, müssen wir ihn ausbessern, und alles ist wieder gut. Es liegt aber in der Natur der Dinge, dass alles im Fluss ist, wie Heraklit bereits in der Antike mit seiner Aussage panta rhei (= alles fließt) verkündete. In seiner Flusslehre formuliert Heraklit aber schließlich nur, was schon da war. Und auch Buddha erkannte nur, was schon da war. Wenn Buddha von der Unvermeidbarkeit der Armut sprach, so meinte er nicht das Elend, das aus dem Tun der Menschen aus Nachlässigkeit, Trägheit oder Verachtung entsteht. Er meinte vielmehr das Nicht-Erkennen (Wollen) der Beschaffenheit der Dinge des Lebens. Und hier sagt Patanjali in den Yoga Sutras auch nichts anderes:  Die Ursache allen Leids ist avidya, das Nicht-Wissen, das Nicht-Erkennen. Also, Haus vs. Fluss, wer gewinnt?

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Hindernisse auf dem Yogaweg, Teil 1: Verkrustungen

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen, aber mir fiel einfach nichts richtig Gutes ein. Dabei ist es im Yoga wie im Leben: Das tägliche Üben (= das tägliche Leben) erzählt so viele Geschichten über uns und unsere Sorgen, Wünsche und Bedürfnisse, dass man gar nicht viele Schritte gehen muss, um wieder einen kleinen, richtungsweisenden Kieselstein auf dem Weg des Yoga (= des Lebens) zu entdecken, man muss nur genau hinschauen. Doch wie so oft, liegt der Teufel im Detail und eben das genaue Hinschauen birgt schon allein drei verschiedene Möglichkeiten des Handelns. Diese heißen in der Yogalehre tamas (Trägheit), rajas (Aktivität) und sattva (Reinheit). Zusammen sind das die gunas, die drei materiellen Eigenschaften, die in unserem Leben in uns und durch uns wirken. Während nun also der Yoga Aspirant auf seinem Yogapfad dahinschreitet (= der Mensch auf seinem Lebensweg) kann er „tamasig“ handeln, er schaut dann gar nicht erst hin, meint vielleicht sogar, dass da gar kein Kieselstein für ihn liegt. Er nimmt also die Möglichkeiten, die sich ihm bieten, gar nicht wahr und denkt sich „das hat doch alles keinen Sinn“ oder „das ist ja sowieso nichts für mich“. So kann der Aspirant aber auch „rajasig“ handeln, er sucht schon nach einem Kieselstein auf dem Weg und schnappt sich gleich den schönen, glatten, runden Stein, und ist stolz auf seinen Fund. In diesem Fall sieht er schon die Möglichkeiten und bemüht sich um einen Schritt auf diesem Weg, aber dieser Schritt ist leicht und angenehm und in gewisser Weise ein Treten auf der Stelle, denn dieser Stein berührt den Aspiranten nicht in seinem innersten Wesen, er schmeichelt in der Hand und man kann sich vor anderen damit brüsten. Nun bleibt noch eine letzte Möglichkeit: Der Stein, der nicht schön und leicht ist und den man gar nicht aufheben würde, wenn da nicht doch etwas wäre, das den Aspiranten dazu bewegt, diesen steinigsten der Kieselsteine zu greifen. Das ist das „sattvige“ Handeln, das dann wirkt, das reine Handeln aus einem tiefen Bewusstsein heraus, dass es eine Wahrheit gibt, die in den Möglichkeiten dieses Steines liegt, die mehr ist als nur die Summe der jetzt und hier greifbaren Bestandteile. Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wo kommt dieses Bewusstsein her und wie kann es wirken?

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Gestatten: der Schweinehund

Nicht jeder Tag ist ein guter Tag, um etwas Neues anzufangen. Da gibt es eine Menge Hindernisse aus dem Weg zu räumen, bevor man überhaupt anfangen kann mit dem Anfangen. Was das alles an Hindernissen sein kann, bleibe hier unerwähnt, sonst komme ich heute nicht mehr zu der eigentlichen Pointe meines Schreibens. Vor jedem Blog muss ich mir auch noch dringend eine Tasse Kaffee gekocht haben, und die Waschmaschine sollte die nächste Waschladung bearbeiten und dieses Fach in meinem Schreibtisch muss ich auch noch aufräumen, sonst geht das nicht dem Konzentrieren beim Schreiben und … Aber warum eigentlich nicht? Hindernisse sind Ballast und die können – ich betone KÖNNEN – abgeworfen werden wie Sandsäckchen vom Korb eines Heißluftballons: Dann wird Fliegen möglich! Aber das kann keiner für dich tun, das tust du selbst und du tust es für dich, nicht für jemand anderen. Ballast Abwerfen ist eine Sache zwischen Dir und Deinem Ego (sanskrit: Ahamkara = die Ich-Identität), langläufig bekannt als der Schweinehund. Ja, dieser Kerl flüstert dir im richtigen Moment alles Mögliche ein, damit du nicht tust, was dir gut tut. Was das ist, was dir gut tut, das kannst du herausfinden, wenn du einfach mal den Schweinehund ausreden lässt! Na klar,  mein Schweinehund, erst muss dieses, dann soll jenes und überhaupt, das nicht vergessen und das auf jeden Fall auch noch erledigen … und jetzt bist du doch fertig, mein lieber Schweinehund, oder? Na, dann kann es ja losgehen!

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Wie fange ich am besten an?

Es gibt eine Menge über Yoga zu schreiben. Normalerweise fallen mir tausend Dinge ein, die ich unbedingt noch sagen oder schreiben möchte, aber in dem Moment, da ich vor dem Bildschirm sitze und der nächste Beitrag wartet, fällt mir erst einmal nichts ein. Das ist vielleicht ein bißchen wie mit dem Üben von Yoga. Der Tag war lang, du bist müde oder angespannt, es gibt immer noch ganz viel anderes zu tun, aber eigentlich wolltest du doch Yoga üben, aber eigentlich … ja, was eigentlich? In solchen Momenten helfen uns Patanjalis Worte, dass Yoga immer jetzt ist und nicht später, nicht wirklich weiter. Denn wie fange ich das Jetzt an? Die Erfahrung zeigt hingegen – und das wusste auch Patanjali, als er dieses Yoga Sutra I.1 verfasste -, dass der Anfang gewiss ist und dich das Üben über diesen Augenblick des Zögerns hinweg tragen wird. Und siehe da? In meinen Überlegungen, wie ich das Kapha aktivierende Üben schmackhaft anpreisen könnte, kommt mir dieser außerordentlich passende Artikel auf spiegel.de in die Finger bzw. in mein Blickfeld und schon fließen die Worte zur Tastatur. In diesem Artikel spricht Michael Pfingsten, Professor der Psychologie an der Universität Göttingen, über die psychische Komponente des Rückenschmerzes. Dass Rückenschmerzen immer psychische und physische Ursachen haben, ist so manchem Leidenden nicht so leicht zu erklären, schließlich möchte niemand gerne als depressiv oder psycho-somatisch erkrankt stigmatisiert werden, wenn einfach nur der Rücken weh tut. Der Titel bietet einen treffenden Ausblick, worum es hier geht: Durchhalter und Vermeider. Diese Typenbezeichnungen stehen für Strategien im Umgang mit Schmerz, und was ist Schmerz, wenn nicht eine Grenzerfahrung? Jetzt kann sich jeder überlegen, was bin ich denn eigentlich für ein Typ?

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Wärmende Schmeichler

Das alte Jahr ist wie ein alter Mantel, der jetzt abgelegt werden muss: Er hat seinen Dienst getan, an guten wie an schlechten Tagen, hat meistens zum Anlass, zur Temperatur, zur Gemütslage gepasst, auch nicht immer, aber jetzt ist er verschlissen und ein neuer Mantel wartet schon im Kleiderschrank. Nach einer ersten Anprobe: Mmmh, ja, fühlt sich schon einmal ganz gut an, wir werden sehen, wie das so wird mit dem neuen Mantel… Das ist der Moment des Übergangs: Das alte Jahr ist noch genau so frisch in Erinnerung wie die ersten Tage des neuen Jahres. Ein schöner Moment, um sich zu erinnern: manas & prana hat nach seiner Eröffnung im März 2013 insgesamt 10 in jeder Hinsicht ausgefüllte Themenworkshops angeboten und mit vielen offenen Stunden des Hatha Yoga bestimmt einen kleinen Beitrag zur Linderung von Rückenschmerzen – laut BKK Gesundheitsreport 2013 Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland – geleistet. Viele Freunde des Yoga praktizieren im Studio in Kelkheim-Münster beherzt Hatha Yoga und ich danke allen meinen Schülern für ihre Unterstützung, ihre Hingabe und Freude, und natürlich auch ihre Disziplin (!), die sie mitbringen und mit mir im Yoga teilen. Ich danke euch dafür! Der Beginn eines neuen Jahres ist aber auch ein schöner Moment, um Unterscheidungskraft (sanskrit: viveka) zu üben. Was sind gute Wegbegleiter, was sind irreführende Wegbereiter? 

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Die Wintersonnenwende bringt’s

Dieser hektischen Tage – … muss noch Geschenkpapier besorgen und die Weihnachtsgrußkarten sind ja auch noch nicht alle verschickt und wer sollte jetzt noch die Handcreme für spröde Hände kriegen?! Ach, ja und für das Wichteln im Büro muss ja auch noch was her … – könnte auch ein standfester und geübter Yogi seine Ruhe verlieren, wenn da nicht diese Lösung für diese angespannte, von Krankheiten, Stress und Zeitnot überladene Vorweihnachts- und Jahresendzeit wäre. Die Lösung, die so nah, so schön und eigentlich auch so leicht ist, dass man da gar nicht drauf kommt. Jetzt könnte es heißen, beherzt und ruhigen Blutes Asanas üben. Das schreibe ich sonst immer, aber jetzt schreibe ich mal etwas anderes. Die so wunderschöne und in jeder Hinsicht richtige Antwort ist: Liebe. Denk an Liebe. Der Sinn des Wortes spricht für sich und viel gibt es dazu nicht zu sagen oder zu tun, denn es geschieht von selbst. Denk an Liebe und denk daran, dass die Quelle der Liebe unerschöpflich ist, für jeden von uns! Es ist genug da, es endet nicht und es ist gut. Sicher, wenn dir jetzt auch noch einer hinten drauf fährt (Das auch noch…!), bezahlt es nicht die Reparatur, die natürlich erst nach den Feiertagen möglich ist, weil ja alle zu Weihnachten geschlossen haben usw. , aber es wird deinen Geist über diese Schwelle tragen, die den Weg zu dir selbst immer wieder erschwert; die Schwelle der Verärgerung, des Beleidigtseins, des Nachtragens. Wie kleinlich der menschliche Geist sein kann, wenn er im Hinblick auf etwas so Großartiges den paradiesischen Apfel mit – sagen wir mal – einem schlechten Korn vergleicht. Dabei ist sie immer da, die Liebe, und wir brauchen nur in uns hinein zu lauschen.

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Winter sucht Wärme

So langsam sinken die Temperaturen, der Morgen begrüßt uns mit Dunkelheit und wenn dann doch etwas Tageslicht durchs Fenster schleicht, dann sieht man vor allem Rauhreif auf den Dächern und Feldern einen weiteren Winter ankündigen. Das alles könnte für den einen oder anderen schon Grund genug für Traurigkeit sein, für sehnsuchtsvolle Erinnerungen an Sommertage und den nächsten Klick auf die Seite eines Reiseanbieters für Urlaub in den warmen und sonnigen Süden. Aber es geht auch anders. Hitze kann man nämlich auch anders erzeugen – ganz ohne Sauna oder heißen Grog, sondern mit Asanas! Der nächste manas & prana Themenworkshop im Studio in Kelkheim-Münster am Samstag, den 23. November 2013 von 10-13 Uhr bringt so richtig viel Wärme in die kalte Jahreszeit: Sonnengruß II und Rückbeugen. In diesem zweiten von insgesamt vier Workshops zum Thema Sonnengruß wird uns warm, denn die Rückbeugen im Yoga bringen nicht nur Wärme, sie brauchen diese auch, damit das Üben gesund und ausgeglichen bleibt. Das dynamische  Üben der Asanas im Sonnengruß erzeugt an sich schon Hitze und passt auf diese Weise ganz ausgezeichnet zu den Rückbeugen. Oh, es friert dich auch bei dem Gedanken an die abnehmenden Temperaturen und du hast den ersten Sonnengruß Workshop verpasst?

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Das geht: Die beste Kombination von allem

Ich nehme es gleich vorweg: Was, wenn der Körper nicht richtig will? Wenn der Rücken hier und da zieht, die Gedanken kreisen, leichtes Kopfweh, der Bauch drückt … Dann gibt es eigentlich nur eines: Yoga. Aber nicht nur irgendwie und Hauptsache anstrengend und stark und jetzt. Auf die richtige Kombination der vedischen Lehren kommt es an, um kraftvolles Yoga entsprechend Lebenssituation und Konstitutiontyp zu üben. Hatha Yoga und Ayurveda ergänzen sich da hervorragend, so dass diese Superkombi beim nächsten manas & prana Themenworkshop am Samstag, den 26. Oktober 2013 von 10 -13 Uhr zum Thema Stressreduzierendes Yoga: Das Element Vata nicht fehlen darf. Yoga an sich reduziert natürlich schon Stress bzw. reguliert die äußere und innere Haltung dazu. Setzen wir hingegen das Üben der Asanas in Beziehung zu den Elementen Luft (Vata), Feuer (Pitta) oder Erde (Kapha), so kann die jeweilige Konstitution (Dosha) ausgeglichen werden: Vata reduzieren, Pitta harmonisieren oder Kapha aktivieren. Dabei geht es um die Prinzipien, die bestimmend für das jeweilige Element sind. Der Themenworkshop beginnt mit dem Vata Dosha.

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In jeder Hinsicht luftig

Der Herbst ist eine herrliche Jahreszeit, wie ich finde. Doch stehe ich damit recht alleine da, denn viele mögen den Frühling lieber. Ja ja, das Erwachen der Natur und so weiter, aber der Herbst ist doch der eigentliche, vollkommen verkannte Neuanfang. Ich mag den Herbst: Veränderung ist dem Herbst immanent und müsste doch in unserer Zeit der schnellen Trends voll im Trend sein. Die Luft wird kühl und feucht, der Wind pustet die Farbenpracht des fallenden Laubs vor sich her, so wie wir all die erwachenden Pläne für die anstehende Zeit. Welche Pläne? Auf Platz Nummer 1 steht hoffentlich deine Yoga Übungspraxis! Denn da kommt jetzt Frische rein, schließlich ist nach ayurvedischer Sicht das Element Luft – Vata – im Herbst bestimmend. Das leuchtet ein: So viel Wind und so viel Veränderung entsprechen ganz dem Bewegungsprinzip des Vata. Um nicht umgeworfen oder dahin getrieben zu werden, sollten wir uns jetzt verwurzeln, den festen Stand erneuern, uns erden. Für die richtige Frische braucht es jetzt also weniger vom Element Luft in unserer Übungspraxis, dafür mehr der Elemente Erde – Kapha – und Feuer – Pitta. Was tun?

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Vor der Sommerpause ist nach der Sommerpause

Es ist gar nicht mehr so lange hin, und auch manas & prana geht in die Sommerpause. Doch nicht einfach so, sondern gebührlich mit einem Themenworkshop passend zum Sommer: Energie spendende Asanas und Pranayama am Samstag, den 20.7.2013 von 10-13 Uhr ist der vorerst letzte Workshop bis zum Herbst. In der letzten Yogawoche bis zum 26.7. kann noch jeder in den offenen Stunden seine Übungspraxis verfeinern, vervollständigen und vorbereiten für das Üben zuhause in den Ferien. Aber dann kommt die inspirative Pause ganz bestimmt: vom 26.7.-19.8.2013 sind Ferien. Doch keine Sorge: Die Sommerpause ist keine Yogapause! Weit gefehlt! Wer mit seiner eigenen Übungspraxis (sanskrit: sadhana) noch nicht so weit ist, dass die Matte im Grunde immer ausgerollt bleibt, der kann sich gedanklich auf den Yoga Herbst – oder nennen wir es lieber Spätsommer, das klingt irgendwie netter – vorbereiten. Am 20.8. starten die offenen Stunden im manas & prana Studio und dann geht es wieder los mit mehr Vitalität, mehr Wohlbefinden und mehr Entspannung, kurz: mehr Yoga im Alltag. Der erste Themenworkshop nach der Sommerpause beginnt dann mit einem Übungszyklus zum Sonnengruß, der mit verschiedenen Schwerpunkten insgesamt 4 Samstag Vormittage des langen Winters füllt. Am Samstag, den 28.9.2013 geht es aber erst einmal um die Standhaltungen rund um den Sonnengruß. Schon einmal vormerken. Was gibt es noch?

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Ein Ausblick auf Mehr

Wo soll ich bei diesem Thema anfangen? Zum Brustkorb gibt es einfach so viel zu sagen und natürlich zu üben. Fangen wir doch einfach bei den guten alten Rückenschmerzen an. Schmerzen im Rücken sind geradezu gemein, denn sie legen sich hinterhältig auf das Gemüt und alles, was zu tun ist, fällt einem doppelt schwer. Außerdem sitzen sie nicht immer gleich dort, wo es zu erwarten wäre: Das Kribbeln in den kleinen Fingern, das Ziehen in den Beinen oder Taubheit im kleinen Zeh, bis hin zu stechendem Zwicken in den Hüften oder Schwierigkeiten bei der Atmung … die Liste ist lang und da sind wir noch nicht beim Schlimmsten angekommen. Überhaupt: Was haben diese Schmerzen oder Fühligkeiten an allen anderen Ecken und Enden mit dem Rücken zu tun? Wie gesagt, Rückenschmerzen sind gemein, sie strahlen gerne in andere Körperteile aus und wir können nicht mehr den eigentlichen Verursacher des Schmerzes erkennen. Doch darum geht es, um das Erkennen. Im Wort Erkennen liegt so viel mehr: Kennenlernen und Erkenntnis. Nicht ohne Grund fällt mir an dieser Stelle B.K.S. Iyengars viel zitierte und oft missverstandene Aussage „Der Schmerz ist dein Meister“ ein. Das ruft zuerst alle möglichen Assoziationen auf den Plan, doch sollte uns ein solcher Satz eines so großen Yoga-Meisters aufhorchen lassen.

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Der Anfang vom Ende

Was wäre der Tag ohne ein gutes Frühstück? Was wäre eine Geschichte ohne einen guten Anfang? Anders gefragt: Was wäre der Körper ohne die Füße? Denn wo kämen wir hin, wenn die Basis nicht stimmt? Viele Menschen kommen mit Beschwerden im Rücken zum Yoga und wundern sich, dass der Anfang aller Asanas mit dem Ausrichten der Füße und Beine beginnt. Schließlich lag das Problem im Rücken oder doch nicht? Wie so oft im Leben liegt die Ursache allen Übels gar nicht dort, wo es anfangs anzunehmen war. Das Ende vom Lied: Bis man die Wurzel des Übels ergründet hat – z. B. mit dem regelmäßigen Üben von Asanas – geht man einen weiten Weg, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Doch der Weg zum manas & prana Yogastudio ist nicht weit und der nächste Themenworkshop am 25. Mai 2013 gar nicht mehr so lange hin. In der Zeit von 10 – 13 Uhr geht es um den Anfang, die Basis, das Fundament: Füße, Knie und Beine im Yoga.

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Lass es dir mit dem Sonnengruß einmal so richtig gut gehen

Der Frühling meint es jetzt ernst. Nachdem niemand mehr so genau wusste, wie sich Sonne eigentlich anfühlt, ist sie nun endlich wieder da, mit allem was dazu gehört: Licht, Wärme, strahlende Heiterkeit.  Und so wie die Sonne uns von außen anstrahlt, so kann sie uns yogisch von innen heraus zum Strahlen bringen: mit surya namaskar, dem Sonnengruß, den wohl bekanntesten, in dynamischer Folge festgelegten zu praktizierenden Asanas. Am Wochenende vom 4.-5. Mai 2013 jeweils von 10 – 16 Uhr (eine Zeitstunde Mittagspause inklusive) ist jetzt die Gelegenheit, den Sonnengruß in einem intensiven Übungspaket als Workshop in allen seinen anregenden, wärmenden und erleuchtenden Facetten kennen und üben zu lernen. Denn an diesem Workshop Wochenende geht es um die eigene Übungspraxis der TeilnehmerInnen. Wie kann ich den Sonnengruß in meinen Alltag mitnehmen und mich sicher und gut dabei fühlen? In Worten des Yoga: Wie kann ich meine Energien stärken und dennoch ausgleichen, ohne mich auszulaugen?

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Frühlingserwachen

Was für ein Tag, dieser Tag der offenen Türen zur Eröffnung des manas & prana Yogastudios am 16.3.2013 in den neuen Räumen in Kelkheim-Münster: Viele neue und alte Freunde des Yoga kamen, um dabei zu sein und mitzumachen bei den gratis Workshops mit ganz viel Yoga für mehr Vitalität, mehr Wohlbefinden und mehr Entspannung! Mit ganz viel Feuer (sanskrit: tejas) verabschiedeten wir diesen langen und kalten Winter in „Vitalität mit Vinyasa“ und wen wundert es, dass dieser Workshop mehr als ausgebucht war, denn so langsam wird es Zeit für einen neuen Frühling. Diesen atmeten wir in „neue Lebensenergie atmen“ mit beglückendem Pranayama (Atemtechniken) herbei und auch einige interessierte Anfänger ließen sich nicht von dieser anspruchsvollen Übungspraxis des Yoga beirren und atmeten begeistert mit. Der Nachmittag gestaltete sich für die meisten als ganzes Yoga Nachmittagspaket: wer in den durchaus fordernden „Rückbeugen regenerativ“ sein Energieniveau in neue Höhen brachte, der konnte anschließend in „Nur Entspannung pur“ alles für ein ausgeglichenes Ich tun und regeneriert in den Samstagabend wandeln. Und wie geht es jetzt weiter?

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Zeit für noch mehr Yoga …

Nicht mehr lange, dann eröffnet das manas & prana Yogastudio mit einem prall gefüllten Tag der offenen Türen. Mehr Raum für Yoga, denn nicht nur die Matte allein macht glücklich! Und mehr Zeit für Yoga, denn nur das stete Üben (sanskrit: abhyasa) auf allen Ebenen des Yoga Weges kann uns hinter den Begriff von Zeit und Raum blicken lassen, wo die Erleuchtung zuhause ist. Und so wie man sich in einem neuen Haus einrichtet, richten wir uns am Samstag, den 16. März 2013 ab 10 Uhr mit Yoga im neuen Studio ein. Wir schnuppern rein in die neuen Räume, trinken einen ersten Tee, rollen die Matten aus, richten uns die Hilfsmittel ein und legen los!

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Mehr Raum für Yoga – das neue manas & prana Studio

Yoga braucht einen eigenen Raum – und dieser nimmt so langsam seine eigenen Formen an. Svarupa – der Sanskritbegriff für die eigene (sva) Form (rupa) oder auch „Selbstgestalt“ ist in den Patanjali Yoga Sutras u.a. das Eigenwesen, das Dinge oder Lebewesen definiert. Der Moment des Feststehens des Sehers im Eigenwesen (I.3) ist der Moment der Erlangung der Ruhe des Geistes, aber bis dahin gilt es einen weiten Weg des beherzten Übens von Yoga zu gehen und das kann man schon bald im neuen Studio von manas & prana ebenso beherzt tun. So eignet sich das Studio bereits jetzt in der Entstehung eine erste Form an, aber nicht seine eigentliche Form – sozusagen die Definition des Eigenwesens – denn die entsteht erst, wenn der Geist des Yoga in diesen Räumen wächst. Und so geht es also los mit viel Yoga am Eröffnungstag der neuen Räume von manas & prana in Kelkheim-Münster am 16.3.2013 ab 10 Uhr. Moment, wie war das gleich mit den gratis Workshops?

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