Vorbereitung

Wie gehe ich ins Yoga?

Achtsamkeit mit sich selbst und dem anderen ist nicht nur ein Wort, es hat im Yoga einen Sinn. Was am Anfang schwer fällt, wird mit der Zeit zu einem nicht unwesentlichen Bestandteil der Übung. So beachte auch die folgenden Aspekte, die zuerst scheinbar nicht viel mit Yoga zu tun haben, aber für eine gesunde, geistig präsente und freudvolle Übungspraxis sehr wichtig sind.

Essen vor dem Unterricht

Niemand soll hungern, doch ein ruhiger Magen ist besser; sowohl für die Konzentration als auch für die Ausführung der Haltungen. Du kannst spätestens 2 Stunden vor der Yogapraxis noch eine kleinere Mahlzeit einnehmen und anschließend auch nur wenig trinken. Eine große Mahlzeit hingegen sollte mindestens 4 Stunden zurückliegen.

Beginn des Unterrichts

Kein Stress, aber versuche pünktlich zu sein. Das Yogastudio öffnet spätestens eine Viertelstunde vor Beginn des Unterrichts. Am Anfang einer Yogastunde sammeln wir uns und kommen erst einmal an. Eine großzügige Verspätung stört die eigene Ruhe ebenso wie die der anderen Schüler. Also wenn zu spät, dann gerne nach Vereinbarung mit dem Lehrer und leise.

Schick oder funktional?

Deine Kleidung soll dich nicht in der Ausübung der Asanas stören und gleichzeitig einen Blick auf die Ausführung Deiner Bewegungen ermöglichen.

Etwas verschnupft

Yoga ist auch ein Heilungsweg, doch manchmal sind andere Heilungswege einfach naheliegender: Wenn du dich mit einem Schnupfen plagst, wähle lieber die Inhalation als die Yogamatte. Deine Mitübenden freuen sich über deine Rücksichtnahme.

Etwas vergessen?

Yogamatten und alle weiteren für die Yogapraxis verwendeten Übungsmittel sind im Yogastudio zur Benutzung vorhanden. Wenn du auf deiner eigenen Yogamatte üben möchtest, bringe sie gerne mit, ansonsten einfach vorbeikommen!

Come and watch asana!

Die Übung an sich
Hineingehen – Verweilen – Hinausgehen

Noch ein bißchen Geduld, dann findest du hier eine Mini-Übungssequenz für dein Üben zuhause.

Nachbereitung

Reflektion

So wichtig, wie das Halten der Yoga Stellung, ist das Nachspüren. Nimm dir Zeit für einige tiefe Atemzüge und den bewussten Blick nach Innen. Nimm die Qualität deines Übens aufmerksam wahr; erst in der Reflektion kann dein Körper lernen und erfahrener aus dem Gelernten hervorgehen.

Das Einnehmen der Stellung bringt Ruhe. Auf das präzise Ausrichten der Gliedmaßen folgen korrekte Dehnungen und Gleichgewicht. Friede und Einheit sind gegenwärtig. Ihr Geist erfüllt jeden Teil des Körpers und schafft Harmonie. Das ist Yoga.

Aus: Das Yoga-Handbuch nach der Iyengar Methode